BERICHTE

Auf dieser Seite werde ich künftig unsere spannendsten, interessantesten, lustigsten, kuriosesten und aufregendsten Geschichten unserer Erlebnisse von und mit meinen treuen Gefährten berichten:


05.11.2011 - St. Johns Retrieverprüfung

Nach einigen Überlegungen hatte ich mich entschieden anstelle des WT-Finales an diesem Wochenende doch lieber die St. Johns zu versuchen. In aller Frühe ging es also los nach Batzenhofen bei Augsburg. Sonderleitung hatte Thomas Hoffmann und die Prüfung fand auch in seinem Revier statt. Nachdem die Formalitäten erledigt wurden, ging es direkt zur Abfahrt zu den ersten Aufgaben in den Wald.

Dort wurden die 7 Teams in zwei Gruppen aufgeteilt. Es wurde jeweils zunächst vor den Hundeführern ein Standtreiben durch einen dornigen Gewuchs mit einer kleiner Tannengruppe durchgeführt. Für den rechten Hund fiel rechts auf ca. 90 mtr. Entfernung auf einem Hügel ein Schuß und ein Fasan fiel hangabwärts. Dieser sollte sofort geholt werden. Danach wurden die Positionen durchgewechselt, es wurde wieder getrieben und die Markierung fiel für das nächste Team. Nachdem alle Hunde der Gruppe die Fasane drinnen hatten, sollte der erste Hunde der Gruppe in das Treiben mit einer Suche geschickt werden. Dort lagen mehrere Hasen. Auf dem Rückweg des Hundes sollte dann sofort der nächste reingeschickt werden bis alle durch waren.

Mit den Autos wurde dann an einen See mit hohem dichten Schilfbewuchs weitergefahren. Es wurde mit den ersten drei Startern begonnen, alle mussten sich in vorgegebene Positionen nebeneinander aufstellen. Als erste Aufgabe musste ein beschossenes Mark, welches auf der gegenüberliegende Seite hinter der Schilfwand auf's Land fiel geholt werden. Entfernung ca. 100 mtr, die Schwierigkeit bestand in der langen Schwimmstrecke und der direkte Weg führte durch das Schilf. Wiederrum jeweils auf dem Rückweg fiel der nächste Schuß oben an der rechten Seite vom See auf einem schilfbewachsenen Hügel, der nachfolgende Hund sollte in dieses Suchengebiet eingewiesen werden. Als drittes fiel ein Schuß ganz rechts und es war nur ein Platschen zu hören. Man durfte bis an die Wasserkante und den Hund entsprechend parallel zum Ufer ausrichten und voran schicken. Tricky war es hier, weil man den Hund hinter der Landzunge in einen Nebenbereich des Sees (nicht einsehbar) reinlotsen musste, dort schwamm die Ente. Die Teams wurde jeweils durchgewechselt, so daß jeder einmal jede Aufgabe arbeiten sollte.

Zum letzten Mal setzten wir an diesem Tag um, es ging auf eine weitläufige deckungsreiche Wiese. Dort fand ein Walk Up statt - mit jeweils drei Teams. Für den rechten Teilnehmer wurde eine linke Markierung mit Rebhuhn und Schuß geworfen, für den rechten Hund linke Hand ein Rebhuhn. Der mittige Starter sollte geradeaus einen Hasen holen. Auch hier wurde jeweils direkt auf dem Rückweg vom Vierbeiner direkt geschossen, so daß der Hund gut nach vorne konzentriert werden sollte. Alle Positionen wurden durchgewechselt.

Es war ein sehr harmonischer Prüfungstag mit gutem Herbst-Wetter und einer angenehmen Atmosphäre. Vielen Dank an dieser Stelle an die Familie Hoffmann, die dieses Event zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. Das selbstgemachte Mittagessen (Elchkalb-Hackbällchen mit Kässpätzle werde ich so schnell nicht vergessen!!!) Lediglich getrübt hatte die Tatsache, daß nur zwei von sieben Teams die Prüfung bestehen konnten. Schade, haben wir uns doch alle gegenseitig die Daumen gedrückt und auf einen positiven Abschluß gehofft. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr ein Wiedersehen, es würde mich sehr freuen!

 

 

 

Aktualisiert (Dienstag, den 15. November 2011 um 20:33 Uhr)